Ästhetik · Pigmente & Tattoos
Melasma
„Dunkle Schatten liegen auf Wangen und Stirn.“
Hormonell beeinflusste Flecken brauchen Geduld: eine Kombination aus Pflege, Wirkstoffen und behutsamer Therapie.

Auf einen Blick
- Wirkweise
- Behutsame Kombination aus Cremes, Microneedling, Laser und UV-Schutz
- Dauer
- ca. 45 Minuten
- Ausfallzeit
- kurz
- Wirkung ab
- über mehrere Monate
- Hält etwa
- mit konsequentem Lichtschutz
- Sitzungen
- mehrere
- Preis
- Beratung ab 70 €
Alle Angaben sind Richtwerte. Was für Ihre Haut gilt, bespreche ich mit Ihnen vor jeder Behandlung.
Worum es geht
Melasma zeigt sich als flächige, bräunlich-graue Schatten, meist symmetrisch an Stirn, Wangen, Schläfen oder Oberlippe. Es betrifft vor allem Frauen zwischen zwanzig und fünfzig. Hormone spielen eine große Rolle, etwa in der Schwangerschaft, deshalb auch der Name Schwangerschaftsflecken, oder unter der Pille. Dazu kommen Sonne, sichtbares Licht, Wärme und Veranlagung.
Melasma gehört zu den hartnäckigsten Pigmentstörungen. Es lässt sich oft deutlich aufhellen, neigt aber dazu, nach jedem Sommer wiederzukommen. Wer das weiß, kann gelassener damit umgehen. Es ist harmlos, aber für viele sehr belastend, weil es mitten im Gesicht sitzt.
Ich behandle Melasma behutsam und kombiniere je nach Behandlungsprotokoll: bleichende Cremes, Retinol, Fruchtsäure und Tranexamsäure, Microneedling oder ein Laser-Peeling, die Wirkstoffe tiefer einschleusen, und den gelben Gefäßlaser in niedriger Energie. Zu aggressive Behandlungen und Wärme können Melasma verstärken, deshalb gilt hier besonders: lieber langsam.
Der wichtigste Baustein ist der Lichtschutz, jeden Tag und das ganze Jahr. Bei Melasma empfehle ich einen getönten Sonnenschutz, der auch vor sichtbarem Licht schützt, dazu Hut und Schatten, gerade bei Sonne auf dem Wasser. Ohne ihn hält auch die beste Behandlung nicht lange.
So läuft es ab
- 01Diagnose und Einschätzung der Auslöser
- 02Pflegeplan mit aufhellenden Wirkstoffen und Lichtschutz
- 03Vorbereitung der Haut über einige Wochen
- 04Behandlung in mehreren behutsamen Schritten
- 05Regelmäßige Verlaufskontrolle mit Fotos
- 06Erhaltungsplan vor jedem Sommer
Auf Wunsch behandle ich direkt nach dem Gespräch am selben Termin, wenn es medizinisch passt.
Häufige Fragen
Was ist Melasma?
Eine harmlose, aber hartnäckige Pigmentstörung mit flächigen, bräunlich-grauen Flecken, meist an Stirn, Wangen und Oberlippe. Auslöser sind vor allem Hormone, Sonne und sichtbares Licht. Sie betrifft überwiegend Frauen.
Woher kommt Melasma?
Die Pigmentzellen reagieren überempfindlich, angestoßen durch Hormone, etwa in der Schwangerschaft oder unter der Pille, durch UV-Licht, sichtbares Licht und Wärme. Die Veranlagung spielt mit, bei dunkleren Hauttypen ist Melasma häufiger.
Kann Melasma verschwinden?
Es lässt sich oft deutlich aufhellen, neigt aber zur Wiederkehr. Deshalb begleite ich Sie auch nach der Behandlung und passe den Plan an.
Kann man Melasma lasern?
Nur sehr behutsam. Kräftige Laser oder IPL können Melasma verschlimmern. Schonende Verfahren mit niedriger Energie und Wirkstoffe über LADD können helfen, aber immer zusammen mit Pflege und Lichtschutz.
Geht Melasma nach der Schwangerschaft weg?
Bei manchen Frauen wird es nach der Geburt von selbst schwächer, bei anderen bleibt es. In Schwangerschaft und Stillzeit beschränke ich mich auf Lichtschutz und geeignete Pflege.
Was kann ich selbst gegen Melasma tun?
Täglich getönten Sonnenschutz mit hohem Schutzfaktor tragen, auch im Winter, Hut aufsetzen, Hitze wie Sauna meiden und reizende Produkte weglassen. Wenn Sie hormonell verhüten, kann ein Gespräch mit Ihrer Gynäkologin sinnvoll sein.
Wie lange dauert die Behandlung?
Melasma braucht Geduld. Erste Veränderungen zeigen sich meist nach einigen Wochen, ein stabiler Zustand nach mehreren Monaten. Danach geht es darum, ihn zu halten.
Was kostet eine Melasma-Behandlung?
Die Beratung beginnt bei mir ab 70 €. Was die Behandlung danach kostet, hängt vom Behandlungsplan ab. Ich rechne nach der GOÄ ab und nenne Ihnen die Kosten, bevor wir beginnen.
Kosten und Abrechnung
Ich führe eine reine Privatpraxis. Ich behandle Privatpatienten und Selbstzahler und rechne nach der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) ab. Mit den gesetzlichen Krankenkassen kann ich nicht abrechnen.
Die Kosten nenne ich Ihnen nach der Untersuchung, bevor wir mit einer Behandlung beginnen.


