Ästhetik · Körper & Kontur
Fett-weg-Spritze
„Kleine Polster bleiben trotz Sport.“
Injektionslipolyse für kleine, hartnäckige Fettpolster, etwa am Kinn.

Auf einen Blick
- Wirkweise
- Löst Fettzellen auf
- Dauer
- ca. 30 Minuten
- Ausfallzeit
- einige Tage Schwellung, Blutergüsse möglich, je nach Areal
- Wirkung ab
- nach 4–6 Wochen
- Hält etwa
- langfristig bei stabilem Gewicht
- Sitzungen
- 2–3
- Preis
- ab 250 €
Alle Angaben sind Richtwerte. Was für Ihre Haut gilt, bespreche ich mit Ihnen vor jeder Behandlung.
Worum es geht
Manche Polster lassen sich weder von Training noch von Ernährung beeindrucken. Typisch sind das Doppelkinn, kleine Polster am Bauch, an den Hüften, an der Innenseite der Knie oder am BH-Rand. Oft ist das veranlagt und hat wenig mit dem Gewicht zu tun.
Bei der Injektionslipolyse spritze ich einen Wirkstoff in das Fettgewebe, der die Hülle der Fettzellen auflöst. Der Körper baut die Reste anschließend über Wochen ab. Die behandelten Fettzellen sind dann dauerhaft verschwunden.
Das ist keine Methode zum Abnehmen und keine Behandlung bei Cellulite, sondern für die Feinarbeit an kleinen, klar umschriebenen Stellen. Bei schlaffer Haut oder größeren Fettmengen ist sie nicht geeignet. Dann bespreche ich andere Wege mit Ihnen.
Nach der Behandlung schwillt die Stelle je nach Areal für einige Tage an, sie kann sich warm, gerötet und druckempfindlich anfühlen. Blutergüsse, Verhärtungen oder ein vorübergehendes Taubheitsgefühl sind möglich. Am Kinn kann es selten zu einer vorübergehenden Schwäche des Mundwinkels kommen. In der Schwangerschaft, bei Entzündungen und bestimmten Erkrankungen behandle ich nicht.
So läuft es ab
- 01Untersuchung: Ist es Fett, schlaffe Haut oder beides?
- 02Aufklärung und Fotodokumentation
- 03Markieren der Stelle
- 04Feine Injektionen in das Fettgewebe
- 05Kühlung
- 06Folgetermin nach einigen Wochen
Auf Wunsch behandle ich direkt nach dem Gespräch am selben Termin, wenn es medizinisch passt.
Häufige Fragen
Wie funktioniert die Fett-weg-Spritze?
Ein Wirkstoff wird direkt in das Fettpolster gespritzt und löst dort Fettzellen auf. Der Körper baut sie über Wochen ab.
Ist die Stelle danach geschwollen?
Ja, je nach Areal für einige Tage. Die Schwellung gehört zur Wirkung und klingt von selbst ab. Planen Sie wichtige Termine entsprechend.
Tut die Fett-weg-Spritze weh?
Die Injektionen sind spürbar, danach brennt die Stelle oft für einige Minuten bis Stunden. Kühlung hilft. Für ein paar Tage kann sie druckempfindlich sein.
Ist das Ergebnis dauerhaft?
Die behandelten Fettzellen kommen nicht wieder. Bei deutlicher Gewichtszunahme können die verbliebenen Fettzellen aber wachsen. Deshalb hält das Ergebnis vor allem bei stabilem Gewicht.
Für welche Stellen eignet sich die Behandlung?
Für kleine, klar umschriebene Polster, etwa am Doppelkinn, am Bauch, an den Hüften oder an den Knien. Für größere Flächen oder schlaffe Haut ist sie nicht geeignet.
Hilft die Fett-weg-Spritze beim Doppelkinn?
Das Doppelkinn ist eine der häufigsten Stellen. Ob es sich eignet, hängt davon ab, ob vor allem Fett oder schlaffe Haut dahintersteckt. Das untersuche ich vorher. Bei erschlaffter Haut am Kinn kann eine Hautstraffung mit dem Laser die bessere Wahl sein.
Wie viele Sitzungen sind nötig?
Meist zwei bis drei im Abstand von einigen Wochen. Ein Ergebnis zeigt sich jeweils nach etwa vier bis sechs Wochen, wenn der Körper die aufgelösten Fettzellen abgebaut hat.
Welche Nebenwirkungen hat die Fett-weg-Spritze?
Für einige Tage Schwellung, Wärme, Rötung und Druckempfindlichkeit. Möglich sind Blutergüsse, Verhärtungen und ein vorübergehendes Taubheitsgefühl. Am Kinn kann selten der Mundwinkel vorübergehend schwächer sein. Darüber kläre ich Sie vorher auf.
Was kostet die Fett-weg-Spritze?
Die Behandlung beginnt bei mir ab 250 €. Der genaue Betrag hängt von der Stelle und der Zahl der Sitzungen ab. Ich rechne nach der GOÄ ab und nenne Ihnen die Kosten nach der Untersuchung.
Kosten und Abrechnung
Ich führe eine reine Privatpraxis. Ich behandle Privatpatienten und Selbstzahler und rechne nach der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) ab. Mit den gesetzlichen Krankenkassen kann ich nicht abrechnen.
Die Kosten nenne ich Ihnen nach der Untersuchung, bevor wir mit einer Behandlung beginnen.

