Ästhetik · Haarausfall
Therapie bei Haarausfall
„Mein Haar wird dünner.“
Haarstimulation mit Laser, mit PRP aus Eigenblut oder mit Exosomen und Vitaminen, einzeln oder kombiniert, je nach Befund.

Auf einen Blick
- Wirkweise
- Stimuliert die Haarwurzeln
- Dauer
- ca. 45 Minuten
- Ausfallzeit
- keine
- Wirkung ab
- frühestens nach einigen Monaten
- Hält etwa
- mit regelmäßiger Auffrischung
- Sitzungen
- 1–3, dann regelmäßige Auffrischung
Alle Angaben sind Richtwerte. Was für Ihre Haut gilt, bespreche ich mit Ihnen vor jeder Behandlung.
Worum es geht
Wenn das Haar dünner wird, der Scheitel breiter oder der Zopf schmaler, möchten viele schnell etwas tun. Sinnvoll ist eine Behandlung aber erst, wenn die Ursache geklärt ist. Ein Eisenmangel braucht etwas anderes als anlagebedingter Haarausfall. Deshalb steht vor der Therapie die Haarausfall-Beratung.
Wenn die Ursache geklärt ist, gibt es mehrere Wege, die Haarwurzeln zu unterstützen. Welcher passt, hängt vom Befund ab. Grundlage ist oft eine Behandlung zu Hause mit äußerlich oder innerlich angewendeten Mitteln, die ich Ihnen erkläre und bei Bedarf verordne.
Ergänzend stimuliere ich die Haarwurzeln in der Praxis, einzeln oder kombiniert: mit einem Laser zur Haarstimulation, der Durchblutung und Haarwurzeln anregen soll; mit PRP, bei dem ich aufbereitetes Plasma aus Ihrem Eigenblut mit seinen Wachstumsfaktoren in die Kopfhaut einbringe; und mit Exosomen, Botenstoffen, die die Regeneration der Haarwurzeln unterstützen sollen. Auch eine Mesotherapie mit Vitaminkombinationen und weiteren Wirkstoffen ist möglich. Meist sind ein bis drei Sitzungen nötig, danach regelmäßige Auffrischungen.
Ehrlich gesagt: Keine Behandlung lässt verlorene Haarwurzeln neu entstehen. Ziel ist, den Haarausfall zu bremsen und geschwächte Haare wieder kräftiger wachsen zu lassen. Weil Haare langsam wachsen, lässt sich der Erfolg frühestens nach einigen Monaten beurteilen. Wer früh beginnt, hat mehr zu erhalten.
So läuft es ab
- 01Plan nach der Haarausfall-Beratung
- 02Erklärung der Behandlung zu Hause
- 03Haarstimulation mit Laser, PRP aus Eigenblut oder Exosomen
- 04Ein bis drei Sitzungen im Abstand von Wochen, danach regelmäßige Auffrischung
- 05Verlaufskontrolle mit Fotos nach einigen Monaten
Auf Wunsch behandle ich direkt nach dem Gespräch am selben Termin, wenn es medizinisch passt.
Häufige Fragen
Wann sehe ich eine Veränderung?
Haare wachsen langsam. Eine Einschätzung ist meist erst nach einigen Monaten möglich, deshalb dokumentieren wir den Verlauf.
Hilft PRP bei Haarausfall?
Beim anlagebedingten Haarausfall gibt es Studien, die eine Verbesserung von Haardichte und Haardicke zeigen. Die Wirkung ist individuell verschieden und nicht garantiert. Ich setze PRP meist als Ergänzung zu einer Behandlung zu Hause ein.
Wie viele PRP-Sitzungen sind nötig?
Meist ein bis drei im Abstand von einigen Wochen, danach regelmäßige Auffrischungen. Wie oft, entscheiden wir anhand der Verlaufsfotos.
Tut PRP an der Kopfhaut weh?
Die Kopfhaut ist empfindlich, die Injektionen sind deshalb spürbar. Mit Kühlung und feinen Nadeln ist es für die meisten gut auszuhalten. Am Tag danach kann die Kopfhaut etwas empfindlich sein.
Welche Nebenwirkungen hat PRP an der Kopfhaut?
Die Kopfhaut kann für ein bis zwei Tage gerötet, leicht geschwollen und druckempfindlich sein, an der Armvene kann ein kleiner Bluterguss bleiben. Weil das Plasma körpereigen ist, sind allergische Reaktionen praktisch ausgeschlossen. Bei Gerinnungsstörungen, unter Blutverdünnern und bei akuten Infekten behandle ich nicht.
Kann ich danach normal Haare waschen?
Am Behandlungstag besser nicht. Ab dem nächsten Tag ist eine milde Haarwäsche wieder möglich. Auf Färben und Sauna verzichten Sie ein bis zwei Tage.
Muss ich die Behandlung dauerhaft fortsetzen?
Beim anlagebedingten Haarausfall meist ja, in größeren Abständen als Erhaltung. Beim diffusen Haarausfall nach einem Auslöser genügt oft eine begrenzte Zeit.
Was kostet eine Haarausfall-Therapie?
Das hängt von der Behandlung und der Zahl der Sitzungen ab. Ich rechne nach der GOÄ ab und nenne Ihnen die Kosten nach der Beratung.
Kosten und Abrechnung
Ich führe eine reine Privatpraxis. Ich behandle Privatpatienten und Selbstzahler und rechne nach der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) ab. Mit den gesetzlichen Krankenkassen kann ich nicht abrechnen.
Die Kosten nenne ich Ihnen nach der Untersuchung, bevor wir mit einer Behandlung beginnen.


