Ästhetik · Gesicht & Verjüngung
Operative Oberlidstraffung
„Meine Oberlider sind schwer geworden.“
Der operative Weg bei schweren Oberlidern, in örtlicher Betäubung. Anders als bei den Laserbehandlungen entferne ich die überschüssige Haut mit einem feinen chirurgischen Schnitt und vernähe sie anschließend.

Auf einen Blick
- Wirkweise
- Entfernt überschüssige Haut, formt Muskel und Fettpolster
- Dauer
- ca. 60–90 Minuten
- Ausfallzeit
- 10–14 Tage
- Wirkung ab
- ab dem Fadenzug nach etwa 7 Tagen
- Hält etwa
- viele Jahre
- Sitzungen
- 1 Eingriff
- Betäubung
- örtliche Betäubung
- Preis
- ab 2.500 €
Alle Angaben sind Richtwerte. Was für Ihre Haut gilt, bespreche ich mit Ihnen vor jeder Behandlung.
Worum es geht
Schwere, herabhängende Oberlider, oft Schlupflider genannt, lassen den Blick müde oder traurig wirken. Manche haben das Gefühl, durch einen Vorhang zu schauen, die Stirn ist ständig angespannt, um die Lider zu heben, oder Lidschatten lässt sich kaum noch auftragen.
Ursache ist meist, dass die Haut des Oberlids mit den Jahren an Elastizität verliert und sich ein Überschuss bildet. Manchmal kommt ein Fettpolster dazu, das nach vorne tritt. Auch Veranlagung spielt eine Rolle. Wichtig ist die Abgrenzung zu einer abgesunkenen Augenbraue, denn dann hilft die Lidstraffung allein nicht.
Bei der operativen Oberlidstraffung entferne ich die überschüssige Haut am Oberlid. Wo nötig, forme ich auch den Lidmuskel und die kleinen Fettpolster. Der Eingriff dauert etwa 60 bis 90 Minuten und erfolgt in örtlicher Betäubung. Die feine Naht liegt in der natürlichen Lidfalte und ist nach der Abheilung meist kaum zu sehen.
Der Eingriff ist klein, braucht aber etwas Ruhe danach. Rechnen Sie mit zehn bis vierzehn Tagen Ausfallzeit durch Schwellung und Blutergüsse. Das Ergebnis zeigt sich meist schon nach dem Fadenzug ab etwa dem siebten Tag. Mögliche Risiken sind Nachblutungen, Infektionen, vorübergehend trockene Augen und, selten, Asymmetrien oder Probleme beim Lidschluss. Darüber kläre ich Sie im Vorgespräch ausführlich auf.
Bei leichten Schlupflidern kann eine Laserbehandlung der Augenpartie ausreichen. Ist das Gesichtsfeld eingeschränkt, lohnt eine augenärztliche Messung, denn dann kann die Lidstraffung medizinisch begründet sein.
So läuft es ab
- 01Ausführliches Aufklärungsgespräch und Untersuchung von Lid und Augenbraue
- 02Bedenkzeit und Planung des Eingriffs
- 03Anzeichnen im Sitzen am Operationstag
- 04Eingriff in örtlicher Betäubung
- 05Kühlen und Schonung in den ersten Tagen
- 06Fadenzug nach etwa einer Woche
Häufige Fragen
Tut eine Oberlidstraffung weh?
Spürbar sind vor allem die Einstiche der Betäubung. Während des Eingriffs merken Sie allenfalls Zug oder Druck. Danach reichen meist Kühlung und ein leichtes Schmerzmittel.
Wie lange ist man nach einer Oberlidstraffung nicht gesellschaftsfähig?
Rechnen Sie mit etwa zehn bis vierzehn Tagen Schwellung und Blutergüssen. Nach dem Fadenzug um den siebten Tag lassen sich Reste meist gut abdecken. Bis zum endgültigen Ergebnis vergehen einige Wochen.
Brauche ich eine Begleitperson?
Ja, bitte lassen Sie sich abholen. Nach dem Eingriff sollten Sie nicht selbst Auto fahren.
Sieht man die Narbe?
Die Naht liegt in der natürlichen Lidfalte und ist nach der Abheilung in der Regel kaum zu erkennen. Wie Ihre Haut heilt, besprechen wir vorher.
Was muss ich nach der Operation beachten?
In den ersten Tagen kühlen, den Kopf leicht erhöht lagern, auf Sport, Sauna, Bücken und schweres Heben verzichten. Kontaktlinsen und Augen-Make-up erst nach Rücksprache. Die Narbe einige Monate vor Sonne schützen.
Zahlt die Krankenkasse eine Oberlidstraffung?
Wenn die Lider das Gesichtsfeld nachweislich einschränken, kann eine Kostenübernahme möglich sein. Das wird über eine augenärztliche Gesichtsfeldmessung geprüft. Aus rein ästhetischen Gründen ist die Oberlidstraffung eine Selbstzahlerleistung, die ich nach der GOÄ abrechne.
Wie lange hält das Ergebnis?
In der Regel viele Jahre. Die Haut altert natürlich weiter, ein erneuter Eingriff ist aber nur selten nötig.
Was kostet eine Oberlidstraffung?
Eine Oberlidstraffung beginnt bei mir ab 2.500 €. Der genaue Betrag hängt vom Umfang ab, etwa ob nur Haut oder auch ein Teil des Fettpolsters entfernt wird. Ich rechne nach der GOÄ ab und nenne Ihnen die Kosten im Vorgespräch, bevor Sie sich entscheiden. Ist das Gesichtsfeld nachweislich eingeschränkt, kann eine Kostenübernahme durch die Krankenversicherung möglich sein.
Kosten und Abrechnung
Ich führe eine reine Privatpraxis. Ich behandle Privatpatienten und Selbstzahler und rechne nach der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) ab. Mit den gesetzlichen Krankenkassen kann ich nicht abrechnen.
Die Kosten nenne ich Ihnen nach der Untersuchung, bevor wir mit einer Behandlung beginnen.

