Ästhetik · Gesicht & Verjüngung
Botox
„Meine Stirn wirkt angestrengt, obwohl ich entspannt bin.“
Entspannt gezielt die Muskeln, die Mimikfalten an Stirn, Zornesfalte und Augen vertiefen.

Auf einen Blick
- Wirkweise
- Entspannt einzelne Muskeln oder Muskelgruppen
- Dauer
- ca. 15 Minuten
- Ausfallzeit
- keine, selten ein kleiner Bluterguss
- Wirkung ab
- ab dem 3. Tag, volle Wirkung nach 14 Tagen
- Hält etwa
- 3–6 Monate
- Sitzungen
- Auffrischung nach Bedarf
- Preis
- ab 200 €, jede weitere Zone günstiger
Alle Angaben sind Richtwerte. Was für Ihre Haut gilt, bespreche ich mit Ihnen vor jeder Behandlung.
Worum es geht
Viele Menschen wirken müde, streng oder angespannt, obwohl sie sich ganz anders fühlen. Meist liegt das an einzelnen Gesichtsmuskeln, die über Jahre stark arbeiten. Sie hinterlassen sogenannte Mimikfalten: Querfalten auf der Stirn, die Zornesfalte zwischen den Augenbrauen und die Lachfältchen an den Augen, auch Krähenfüße genannt.
Anfangs sind diese Falten nur in Bewegung zu sehen. Mit den Jahren graben sie sich ein und bleiben auch in Ruhe sichtbar. Cremes erreichen die Muskeln nicht. Hier setzt die Behandlung mit Botox an: Der Wirkstoff Botulinumtoxin unterbricht die Signalübertragung vom Nerv zum Muskel an genau der Stelle, an der ich ihn einbringe. Der Muskel entspannt sich, die Haut darüber glättet sich.
Ich dosiere fein und nur dort, wo es nötig ist. Ihre Mimik bleibt erhalten, Sie können weiter die Stirn heben und lachen. Ziel ist ein Gesicht, das so ausgeruht aussieht, wie Sie sich fühlen, nicht ein anderes Gesicht.
Botox ist ein verschreibungspflichtiges Arzneimittel und gehört in ärztliche Hände. Die Behandlung gilt als gut untersucht. Mögliche Nebenwirkungen sind kleine Blutergüsse, leichte Kopfschmerzen und selten ein vorübergehend schweres Augenlid oder eine ungleiche Augenbraue. Diese Effekte bilden sich von selbst zurück. In Schwangerschaft und Stillzeit sowie bei bestimmten Nerven- und Muskelerkrankungen behandle ich nicht.
Vor der ersten Behandlung sehe ich mir Ihre Mimik in Ruhe an. Manchmal zeigt sich dabei, dass eine andere Behandlung besser passt, etwa ein Filler bei Volumenverlust oder ein Laser bei feinen Knitterfältchen, oder dass gar nichts nötig ist. Auch das sage ich Ihnen.
So läuft es ab
- 01Gespräch über Ihr Anliegen, Vorerkrankungen und Medikamente
- 02Untersuchung Ihrer Mimik, in Ruhe und in Bewegung
- 03Markieren weniger, genau gewählter Punkte
- 04Sehr feine Injektionen, meist ohne Betäubung
- 05Kontrolle nach 14 Tagen, wenn die volle Wirkung erreicht ist, bei Bedarf feine Nachbehandlung
Auf Wunsch behandle ich direkt nach dem Gespräch am selben Termin, wenn es medizinisch passt.
Häufige Fragen
Was ist Botox?
„Botox“ ist der umgangssprachliche Name für die Behandlung mit dem Wirkstoff Botulinumtoxin. Er entspannt gezielt einzelne Muskeln oder Muskelgruppen, die Mimikfalten vertiefen. Mit welchem Präparat ich behandle, bespreche ich mit Ihnen im Gespräch.
Wie läuft eine Botox-Behandlung ab?
Zuerst sprechen wir über Ihr Anliegen, Vorerkrankungen und Medikamente. Dann sehe ich mir Ihre Mimik in Ruhe und in Bewegung an und markiere wenige, genau gewählte Punkte. Die Injektionen selbst dauern nur wenige Minuten, der ganze Termin etwa eine Viertelstunde. Die Wirkung setzt ab dem dritten Tag ein und erreicht ihr Maximum nach etwa 14 Tagen. Deshalb sehe ich Sie nach zwei Wochen zur Kontrolle wieder.
Botox an der Zornesfalte: Was ist zu erwarten?
Die Zornesfalte zwischen den Augenbrauen entsteht durch Muskeln, die die Brauen zusammenziehen. Entspanne ich sie, soll der Blick offener und weniger streng wirken. Ist die Falte schon tief eingegraben, bleibt oft eine feine Linie, die sich erst über mehrere Behandlungen abschwächt. Dann bespreche ich mit Ihnen, ob eine Ergänzung sinnvoll ist.
Botox an der Stirn: Bleibt die Mimik erhalten?
Das ist mein Ziel. Der Stirnmuskel hebt die Augenbrauen. Dosiere ich zu kräftig, wirkt die Stirn starr, und die Brauen können absinken. Deshalb behandle ich die Stirn fein und meist zusammen mit der Zornesfalte, weil beide Muskelgruppen zusammenspielen. Sie können die Stirn weiter bewegen, die Querfalten werden weicher.
Hilft Botox bei Krähenfüßen?
Die Lachfältchen außen an den Augen entstehen durch den Ringmuskel um das Auge. Mit wenigen kleinen Punkten lässt er sich so entspannen, dass die Fältchen weicher werden und Ihr Lächeln natürlich bleibt. Sehr feine Knitterfältchen der dünnen Haut unter den Augen sind dagegen eher ein Fall für den Laser oder regenerative Wirkstoffe.
Wie lange hält die Wirkung?
Meist drei bis sechs Monate. Danach lässt die Wirkung langsam nach, und die Muskeln arbeiten wieder wie vorher. Wann eine Auffrischung sinnvoll ist, entscheiden Sie. Es gibt keinen Zwang, regelmäßig zu kommen.
Tut die Behandlung weh?
Ich verwende sehr feine Nadeln. Die meisten spüren nur kurze kleine Piekser. Eine Betäubung ist in der Regel nicht nötig, auf Wunsch kühle ich die Stellen vorher.
Sieht man mir die Behandlung an?
Mein Anspruch ist, dass man Ihnen die Erholung ansieht, nicht die Behandlung. Deshalb dosiere ich zurückhaltend und behandle lieber in einem zweiten Termin nach als zu viel auf einmal.
Welche Nebenwirkungen sind möglich?
Häufig sind kleine Rötungen oder Blutergüsse an den Einstichstellen, manchmal leichte Kopfschmerzen. Selten kann ein Augenlid oder eine Augenbraue für einige Wochen tiefer stehen. Das bildet sich von selbst zurück. Ich kläre Sie vorher ausführlich auf.
Kann ich danach direkt in den Alltag zurück?
In der Regel ja. Kleine Einstichstellen sind nach kurzer Zeit nicht mehr zu sehen. Selten entsteht ein kleiner Bluterguss, der sich gut abdecken lässt. Am Behandlungstag sollten Sie auf Sport, Sauna und Massagen im Gesicht verzichten, die behandelten Stellen nicht reiben und sich einige Stunden nicht flach hinlegen.
Wo setzen Sie Botox noch ein?
Auch an den Mundwinkeln, wenn sie nach unten ziehen, und an der Oberlippe bei feinen Fältchen. Medizinisch behandle ich mit Botox starkes Schwitzen an Achseln und Händen, Zähneknirschen und chronische Migräne.
Was kostet Botox?
Eine Behandlung beginnt bei mir ab 200 €. Je mehr Zonen wir zusammen behandeln, etwa Stirn, Zornesfalte und Krähenfüße, desto günstiger wird die einzelne Zone. Der genaue Betrag hängt davon ab, wie viel Wirkstoff Ihre Muskulatur braucht. Ich rechne nach der GOÄ ab und nenne Ihnen die Kosten nach der Untersuchung, bevor wir beginnen. Ästhetische Behandlungen übernehmen die Krankenkassen nicht.
Kosten und Abrechnung
Ich führe eine reine Privatpraxis. Ich behandle Privatpatienten und Selbstzahler und rechne nach der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) ab. Mit den gesetzlichen Krankenkassen kann ich nicht abrechnen.
Die Kosten nenne ich Ihnen nach der Untersuchung, bevor wir mit einer Behandlung beginnen.
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