Ästhetik · Gesicht & Verjüngung
Polynukleotide
„Die Haut unter meinen Augen wird dünner.“
Regenerative Wirkstoffe (DNA-Moleküle), die die Haut bei ihrer eigenen Erneuerung unterstützen.

Auf einen Blick
- Wirkweise
- Regen Fibroblasten und Kollagenbildung an
- Dauer
- ca. 30 Minuten
- Ausfallzeit
- Quaddeln und Blutergüsse möglich, unter den Augen 1–2 Tage einplanen
- Wirkung ab
- aufbauend über mehrere Wochen
- Sitzungen
- 1–3 im Abstand von 4 Wochen
- Betäubung
- auf Wunsch Betäubungscreme
- Preis
- ab 350 €
Alle Angaben sind Richtwerte. Was für Ihre Haut gilt, bespreche ich mit Ihnen vor jeder Behandlung.
Worum es geht
Mit den Jahren wird die Haut dünner, besonders an der zarten Augenpartie, am Hals und am Dekolleté. Sie wirkt durchscheinender und knittriger, unter den Augen schimmern Gefäße durch, und es entstehen Schatten, die auch nach viel Schlaf bleiben.
Gerade unter den Augen sind die Möglichkeiten begrenzt. Filler können hier zu schwer wirken oder Wasser einlagern, Laser sind nicht für jede Haut geeignet. Für diese Situation gibt es einen regenerativen Ansatz.
Polynukleotide sind DNA-Moleküle: lange Ketten aus Erbgutbausteinen, meist aus dem Erbgut von Lachs oder Forelle gereinigt. Sie sollen die Fibroblasten anregen, also die Zellen, die Kollagen bilden, und so die Kollagensynthese und die Regeneration der Haut unterstützen und die Feuchtigkeit verbessern. Sie füllen nicht auf, sondern sollen der Haut helfen, sich selbst zu festigen. Ich setze sie gern dort ein, wo Filler zu viel wären.
Polynukleotide sind ein vergleichsweise junges Verfahren. Die ersten Studien sind ermutigend, die Datenlage ist aber kleiner als bei Hyaluronsäure oder Botox. Die Wirkung ist eher zart und baut sich über mehrere Sitzungen auf. Wer sofort einen sichtbaren Unterschied erwartet, ist bei einer anderen Behandlung besser aufgehoben.
So läuft es ab
- 01Gespräch und Untersuchung der Hautqualität
- 02Klärung von Allergien und Vorerkrankungen
- 03Auf Wunsch Betäubungscreme
- 04Feine Injektionen, zum Beispiel unter den Augen
- 05Folgetermine im Abstand von etwa vier Wochen
Auf Wunsch behandle ich direkt nach dem Gespräch am selben Termin, wenn es medizinisch passt.
Häufige Fragen
Was sind Polynukleotide?
Gereinigte Erbgutbausteine, die in die Haut eingebracht werden. Sie sollen die Fibroblasten anregen, die Kollagenbildung unterstützen und so die Regeneration fördern. Sie geben kein Volumen, sondern sollen die Hautqualität verbessern.
Für wen eignen sich Polynukleotide?
Für Menschen, deren Haut an Dichte verliert, vor allem an Augen, Hals und Dekolleté. Ob sie für Sie sinnvoll sind, entscheiden wir nach der Untersuchung.
Polynukleotide unter den Augen: Helfen sie gegen Augenringe?
Bei Schatten durch dünne, durchscheinende Haut sollen sie die Haut kräftigen. Unter den Augen setze ich sie gern ein, weil sie kein Volumen geben und deshalb nicht schwer wirken. Augenringe haben aber viele Ursachen, etwa Veranlagung, Pigment oder eine ausgeprägte Tränenrinne. Welche bei Ihnen dahintersteckt, kläre ich vorher, denn nicht jede spricht auf Polynukleotide an.
Tut die Behandlung weh und sieht man etwas?
Auf Wunsch mit Betäubungscreme ist sie gut auszuhalten. Danach sind kleine Quaddeln zu sehen, auch Blutergüsse sind möglich. An den Wangen sind sie seltener, unter den Augen fast die Regel. Wenn ich die Augenpartie behandle, planen Sie deshalb ein bis zwei Tage Ausfallzeit ein.
Wie viele Sitzungen brauche ich, und wann sieht man etwas?
Für ein optimales Ergebnis eine bis drei Sitzungen im Abstand von etwa vier Wochen. Die Veränderung ist zart und baut sich über Wochen auf. Beurteilen lässt sie sich nach Abschluss der Serie, danach genügt in der Regel eine gelegentliche Auffrischung.
Welche Nebenwirkungen haben Polynukleotide?
Für ein bis zwei Tage sind kleine Quaddeln zu sehen, unter den Augen manchmal auch eine leichte Schwellung. Blutergüsse sind an den Wangen selten, unter den Augen häufig. Selten sind Rötungen oder Knötchen, die länger bleiben, und sehr selten allergische Reaktionen. Darüber kläre ich Sie vorher auf.
Was ist von Erfahrungsberichten zu halten?
Im Netz liest man sehr unterschiedliche Erfahrungen. Das liegt am Ausgangsbefund, an der Erwartung und am Behandlungsplan. Meine Einordnung: Polynukleotide sind ein junges Verfahren mit zarter Wirkung. Sie eignen sich eher für dünne, knittrige Haut als für Volumenverlust oder tiefe Schatten. Was in Ihrem Fall realistisch ist, sage ich Ihnen nach der Untersuchung.
Wer sollte keine Polynukleotide bekommen?
Bei einer Allergie gegen Fisch oder Meeresfrüchte, in der Schwangerschaft und bei akuten Entzündungen der Haut behandle ich nicht. Das frage ich vorher ab.
Was kostet eine Behandlung mit Polynukleotiden?
Eine Behandlung mit Polynukleotiden beginnt bei mir ab 350 €. Der genaue Betrag richtet sich nach Areal und Zahl der Sitzungen, etwa ob nur die Augenpartie oder auch Hals und Dekolleté behandelt werden. Ich rechne nach der GOÄ ab und nenne Ihnen die Kosten nach der Untersuchung.
Kosten und Abrechnung
Ich führe eine reine Privatpraxis. Ich behandle Privatpatienten und Selbstzahler und rechne nach der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) ab. Mit den gesetzlichen Krankenkassen kann ich nicht abrechnen.
Die Kosten nenne ich Ihnen nach der Untersuchung, bevor wir mit einer Behandlung beginnen.


