Technik
IPL-System
Blitzlampe mit Licht zwischen 500 und 650 nm für Rötungen und oberflächliche Pigmente auf großer Fläche.

So arbeitet das Gerät
- Rötungen und Pigmente in einem Durchgang
- Für große Flächen wie Dekolleté und Hände
- Licht von 500 bis 650 nm für Gefäße und oberflächliche Pigmente
- Kühlgel für eine angenehmere Behandlung
Ehrlich gesagt: IPL ist kein Laser. Die Abkürzung steht für Intense Pulsed Light, also intensives Blitzlicht. Statt einer einzigen Wellenlänge gibt eine Blitzlampe ein breites Lichtspektrum ab, das Filter eingrenzen, bei meinem Gerät auf etwa 500 bis 650 nm. Dieses Licht wird gleichzeitig vom Blutfarbstoff in feinen Gefäßen und vom Pigment in oberflächlichen Flecken aufgenommen.
Genau darin liegt die Stärke von IPL. Wenn Rötungen, feine Äderchen und viele kleine Pigmentflecken zusammenkommen, kann ich sie in einem Durchgang und auf großer Fläche behandeln, an Gesicht, Hals und Dekolleté. Für Haut, die viele Sommer gesehen hat, ist das oft ein guter erster Schritt.
So gezielt wie ein Laser wirkt IPL nicht. Reine, klar abgegrenzte Pigmentflecken, etwa an den Händen, behandle ich deshalb mit dem Rubinlaser, hartnäckige Äderchen im Gesicht mit dem gelben Laser, Besenreiser an den Beinen mit dem Nd:YAG-Laser. Bei Melasma setze ich IPL nicht ein, weil es die Flecken verstärken kann.
Einsatzgebiete
Wobei ich ihn einsetze
- Photofacial für Gesicht, Hals und Dekolleté
- Beim Photofacial mit IPL gleiche ich Rötungen und Pigmente sanft aus. Weitere Wege für diese Zonen beschreibe ich unter Hände und Dekolleté verjüngen.
- Pigmentflecken im Gesicht
- Bei Sonnen- und Altersflecken im Gesicht kombiniere ich IPL gern mit dem Rubinlaser: IPL gleicht die Fläche aus, der Laser nimmt sich einzelne Flecken vor. Vorher prüfe ich auffällige Flecken mit dem Dermatoskop.
- Rosazea-Rötungen
- Bei Rosazea kann IPL flächige Rötungen beruhigen, je nach Befund zusammen mit dem gelben Laser oder dem Nd:YAG-Laser. Woher Rötungen kommen, erkläre ich unter Rötungen im Gesicht.
- Erster Schritt der Korean Glow Signature
- In meiner Korean Glow Signature bereitet IPL die Haut vor, indem es Rötungen und Pigmente ausgleicht.
Häufige Fragen
Ist IPL dasselbe wie ein Laser?
Nein. IPL arbeitet mit breitem Blitzlicht, ein Laser mit einer einzigen Wellenlänge. IPL wirkt breiter, ein Laser gezielter. Oft ergänzen sich beide, deshalb kombiniere ich IPL je nach Befund mit dem gelben Laser, dem Nd:YAG- oder dem Rubinlaser.
Tut IPL weh?
Die Impulse fühlen sich an wie ein kurzes Schnipsen. Das Kühlgel macht es angenehmer, eine Betäubung ist nicht nötig. Make-up ist meist direkt danach möglich.
Wie viele Sitzungen sind nötig?
Meist ein bis drei im Abstand einiger Wochen.
Geht das auch im Sommer?
Nur mit Einschränkungen. Gebräunte Haut und Selbstbräuner vertragen sich nicht mit IPL. Die beste Zeit liegt zwischen Herbst und Frühjahr.




