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Medizinische Dermatologie

Hautkrebsscreening

„Ich möchte meine Muttermale checken lassen.“

Hautkrebsscreening am ganzen Körper mit digitaler Dermatoskopie und Verlaufskontrolle der Muttermale.

Hand der Ärztin mit einem Dermatoskop an der sommersprossigen Schulter einer Patientin

Auf einen Blick

Wirkweise
Untersuchung mit Auflicht- und digitaler Dermatoskopie
Dauer
ca. 30 Minuten
Ausfallzeit
keine
Sitzungen
einmal im Jahr, bei erhöhtem Risiko auch häufiger

Alle Angaben sind Richtwerte. Was für Ihre Haut gilt, bespreche ich mit Ihnen vor jeder Behandlung.

Worum es geht

Hautkrebs ist die häufigste Krebserkrankung in Deutschland. Man unterscheidet den schwarzen Hautkrebs, das Melanom, und den hellen Hautkrebs, vor allem das Basalzellkarzinom und das Plattenepithelkarzinom. Früh erkannt, ist Hautkrebs in den meisten Fällen gut behandelbar. Genau dafür ist die Hautkrebsvorsorge da, das regelmäßige Hautkrebsscreening.

Ein erhöhtes Risiko haben Menschen mit heller Haut, vielen oder unregelmäßigen Muttermalen, häufigen Sonnenbränden in der Kindheit, Hautkrebs in der Familie oder einem geschwächten Immunsystem. Auch wer viel draußen ist, beim Segeln, Wandern oder in den Weinbergen am See, sammelt über die Jahre viel Sonne an. Empfohlen ist ein Screening einmal im Jahr, bei erhöhtem Risiko kontrolliere ich manchmal auch häufiger.

Beim Hautkrebsscreening untersuche ich die gesamte Haut, von der Kopfhaut bis in die Zehenzwischenräume, einschließlich Gehörgang, Nägeln und Schleimhäuten, soweit sichtbar. Auffällige Muttermale betrachte ich mit dem Dermatoskop in starker Vergrößerung, zuerst mit der normalen Auflichtdermatoskopie. Mit der digitalen Dermatoskopie halte ich auffällige Muttermale in einer Fotodokumentation fest und gleiche sie bei Ihrer nächsten Vorstellung ab. So werden auch feine Veränderungen sichtbar.

Zwischen den Terminen lohnt der eigene Blick. Achten Sie auf Male, die sich verändern, wachsen, jucken oder bluten, und auf Stellen, die nicht abheilen. Wenn Ihnen etwas auffällt, warten Sie nicht bis zum nächsten regulären Termin, sondern kommen Sie früher.

Die Vorsorge ersetzt keinen Sonnenschutz. Ich bespreche mit Ihnen auch, wie Sie sich im Alltag am See sinnvoll schützen, ohne auf das Leben draußen zu verzichten.

So läuft es ab

  1. 01Gespräch über Vorgeschichte, Sonnenverhalten, Hauttyp und Familie
  2. 02Untersuchung der gesamten Haut, von der Kopfhaut bis in die Zehenzwischenräume, auch Gehörgang und Nägel
  3. 03Auflicht- und digitale Dermatoskopie, Fotodokumentation auffälliger Muttermale für den Abgleich
  4. 04Besprechung des Befunds, bei Bedarf Planung einer Entfernung
  5. 05Empfehlung, wann die nächste Kontrolle sinnvoll ist

Auf Wunsch behandle ich direkt nach dem Gespräch am selben Termin, wenn es medizinisch passt.

Häufige Fragen

Wie läuft ein Hautkrebsscreening ab?

Nach einem kurzen Gespräch über Ihr Risiko untersuche ich Ihre Haut am ganzen Körper, von der Kopfhaut bis in die Zehenzwischenräume. Auffällige Male betrachte ich mit dem Dermatoskop und speichere bei Bedarf Aufnahmen für den Vergleich. Am Ende bespreche ich den Befund mit Ihnen. Die Untersuchung tut nicht weh und dauert etwa eine halbe Stunde.

Ist das Hautkrebsscreening peinlich?

Viele fragen das vorher, und das ist verständlich. Sie machen sich bis auf die Unterwäsche frei, ich untersuche ruhig und Stelle für Stelle. Den Intimbereich sehe ich mir nur an, wenn Sie das möchten. Sagen Sie mir gern, was Ihnen unangenehm ist, dann gehen wir in Ihrem Tempo vor.

Wie bereite ich mich vor?

Bitte tragen Sie keinen Nagellack und möglichst kein Make-up. Lassen Sie die Haare offen, damit ich die Kopfhaut sehen kann. Wenn Ihnen ein Muttermal Sorgen macht, sagen Sie es mir gleich zu Beginn.

Wie oft sollte man ein Hautkrebsscreening machen lassen?

Das hängt von Ihrem persönlichen Risiko ab. Vor allem bei vielen Muttermalen, heller Haut oder Hautkrebs in der Vorgeschichte empfehle ich meist regelmäßige Kontrollen im Abstand von sechs bis zwölf Monaten. Das legen wir gemeinsam fest.

Was ist der Vorteil der digitalen Dermatoskopie?

Ich kann Aufnahmen auffälliger Male speichern und bei der nächsten Untersuchung direkt vergleichen. So erkenne ich auch kleine Veränderungen und muss manche Male nicht vorsorglich entfernen, sondern kann sie sicher beobachten.

Was passiert, wenn etwas auffällt?

Dann bespreche ich mit Ihnen die nächsten Schritte. Oft reicht eine Kontrolle nach einigen Monaten. Manchmal ist eine kleine operative Entfernung mit feingeweblicher Untersuchung sinnvoll, die ich in örtlicher Betäubung selbst durchführe.

Ab wann ist ein Hautkrebsscreening sinnvoll?

Medizinisch gibt es keine feste Altersgrenze. Wer viele Muttermale hat, familiär belastet ist, viele Sonnenbrände hatte oder sich über eine Stelle sorgt, kann jederzeit kommen, auch in jungen Jahren.

Was kostet ein Hautkrebsscreening?

Ich rechne nach der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) ab. Die Höhe richtet sich nach dem Umfang der Untersuchung, ob ich mit der digitalen Dermatoskopie Aufnahmen speichere und wie viele Male ich dokumentiere. Private Krankenversicherungen übernehmen das Hautkrebsscreening in der Regel. Meine Praxis ist eine Privatpraxis, gesetzlich Versicherte tragen die Kosten deshalb selbst.

Kosten und Abrechnung

Ich führe eine reine Privatpraxis. Ich behandle Privatpatienten und Selbstzahler und rechne nach der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) ab. Mit den gesetzlichen Krankenkassen kann ich nicht abrechnen.

Die Kosten nenne ich Ihnen nach der Untersuchung, bevor wir mit einer Behandlung beginnen.

Termin vereinbaren

Beginnen wir mit einem Gespräch.

Buchen Sie Ihren Termin online über Doctolib oder rufen Sie in der Praxis an. Sie müssen den Namen der Behandlung nicht kennen. Erzählen Sie mir, was Sie beschäftigt, den passenden Weg finden wir gemeinsam.

P.S. Wenn Sie lieber anrufen möchten, ist mein Team gern für Sie da.